
Ich schreibe Romane über Menschen, die an der Grenze zur gesellschaftlichen Norm stehen und unter dem Druck zerbrechen, der sie umgibt. In meinen Geschichten, die meist in Japan angesiedelt sind, mache ich Ausgrenzung, starre Erwartungen und verborgene Abgründe sichtbar.
Ich gebe jenen Randfiguren eine Stimme, die im Alltag kaum auffallen. Ihr Inneres entzieht sich der Masse, doch sie stehen mitten im Leben – stille, unscheinbare Existenzen, deren Schicksale ich hinter der leuchtenden Fassade der modernen Welt suche.
Meine Arbeit ist ein Blick hinter das Neon: Ich stelle Fragen, statt Antworten zu liefern. Ich schreibe, um aufzuzeigen, nicht um zu urteilen. Meine Worte sollen Brücken schlagen – zwischen Generationen, Kulturen und Denkweisen, die oft unvereinbar scheinen.
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